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Willkommen in der niederländischen Weihnachtsbäckerei

Willkommen in der niederländischen Weihnachtsbäckerei

Kruidnoten sind typische niederländische Spekulatiuskekse, die traditionell von Sinterklaas am 5. Januar verteilt werden. Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, damit ihr euch auch etwas niederländische Vorweihnachtsstimmung ins Haus „backen“ könnt. Und das, obwohl meine Backkreation ein wenig schief gelaufen ist!

Das Originalrezept findet ihr hier. Ich habe das Rezept mangels fehlender Backkünste bzw. mangelnder Fähigkeit, es richtig zu lesen hier und da ein wenig abgewandelt. Außerdem hatte ich nicht alle Zutaten daheim und habe hier und da ein wenig geschummelt.

Hier erstmal die Originalzutaten

    • 250 g Mehl
    • Ein halbes Tütchen Backpulver
    • 125 g brauner Zucker
    • 100 g weiche Butter
    • 2 EL Spekulatiusgemisch
    • Anispulver
    • 3 EL Milch
    • 1 Msp. Salz

In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei…

Zuerst habe ich nun Mehl und Backpulver zusammen in einer großen Schüssel vermischt. Danach habe ich die restlichen Zutaten dazugegeben. Am wichtigsten ist hier das Spekulatiusgewürz. Das könnt ihr euch auch selber zusammen mischen, ich habe aber einfach fertiges Spekulatiusgewürz im Supermarkt gekauft. Braunen Zucker hatte ich nicht da und habe deshalb zu Weißem gegriffen. Auch meine Butter war nicht wirklich weich, als ich sie zu dem Rest der Zutaten in die Schüssel geworfen habe, was zu einem belustigten Blick meiner Mitbewohnerin geführt hat.

„Solltest du die nicht schmelzen?“

„Ja, das habe ich mir auch gerade überlegt. Ist zu spät jetzt.“

Kleiner Disclaimer: Funktioniert auch mit harter Butter. Ihr müsst halt nur ein wenig mehr Arbeit ins Kneten des Teiges stecken. Anispulver hatte ich keins da, folglich ist in meiner Backkreation auch keines drin. Statt normaler Milch habe ich Hafermilch verwendet und auch ein wenig mehr als die vorgegeben drei Esslöffel genommen. Das Salz habe ich vergessen.

Backen mit Linda – Ein Erlebnis!

Als ich den Teig dann fertig geknetet hatte, habe ich angefangen, ihn zu kleinen, murmelgroßen Kügelchen zu formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu legen.

Roher Teig auf Backblech, der zu Kugeln geformt wurde.
Das sah dann so aus!

Das Ganze schiebt ihr dann bei 170 ° in den vorgeheizten Backofen. Laut Rezept müssen die Kruidnoten dann 15 Minuten lang backen. Unseren Backofen/ Mikrowelle habe ich natürlich nur begrenzt vorgeheizt und kann euch letztendlich gar nicht sagen, wie lange ich die Kekse im Ofen hatte.

Wichtig ist es vor allen Dingen, die Murmeln wirklich auf Abstand zu legen. Sonst sieht das nämlich so aus:

Man kann in sich zusammen gelaufenen Teig sehen.
Tadaa!

Das hat erst mal zu ein paar guten Lachern in meiner Küche gesorgt. Aber selbst ist die Frau und ich habe das Riesenplätzchen dann am Ende in kleinere Teilplätzchen auseinandergebrochen. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass das Kunst ist.

Man sieht fertige Plätzchen.
Fertig!

Geschmackstest bestanden?

Trotz der außergewöhnlichen und meiner Meinung nach besonders ästhetischen Form der Plätzchen kann ich dem Rezept definitiv einen Daumen hoch geben! Und das ist nicht nur meine natürlich komplett unvoreingenommene Meinung, sondern deckt sich auch mit denen meiner Mitbewohner. (Ich weiß, Eigenlob stinkt, aber sie schmecken wirklich besser, als sie aussehen!) Mittlerweile sind die Plätzchen auch schon fast aufgegessen.

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