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Auslandssemester, fertig, los! Meine Anreise in Galway

Auslandssemester, fertig, los! Meine Anreise in Galway

Heute vor 16 Monaten, hätte ich nicht erwartet, dass ich nun in einem Zimmer in Galway sitze, den Semesterstart an der NUIG entgegenfiebere und an diesem Blogbeitrag sitze. Warum Irland für deutsche Studierende ein gutes Ziel ist und was ich bei der Vorbereitung beachten musste, erzähle ich hier.

Die Vorbereitung

Nachdem das Bewerbungsverfahren meiner Heimathochschule (HAW) inkl. des Stipendiums ‚Erasmus+‘ abgeschlossen wurde und ich eine offizielle Zusage von allen beteiligten Institutionen für das Auslandssemester erhielt, verblieben tatsächlich nur noch 2 Monate bis zum geplanten Semesterstart. Obwohl das nach wenig Zeit klingt und der Stresspegel in der Folge in die Höhe schießen sollte, war ich relativ entspannt. Das liegt besonders daran, weil die restlichen Pflichten wirklich überschaubar waren. Und genau das ist auch ein Grund für mich, weshalb Irland ein gutes Ziel für Studierende ist:

Dadurch, dass Irland zur EU gehört, fallen schon einmal lästige Visa-Anträge weg. Teure Transatlantikflüge, die in der Regel lange Zeit im Voraus gebucht werden müssen, ebenfalls. In der folgenden Auflistung habe ich alle wichtigen Dokumente genannt, die ich für mein Auslandsaufenthalt in Irland benötige:

Den Flug buchte ich ungefähr 3 Monate vor dem Semesterstart. Im selben Zeitraum organisierte ich eine Unterkunft über HostingPower und schloss eine Auslandskrankenversicherung ab. (Mehr zum Thema Unterkunft in Galway im nächsten Blogbeitrag!)

Aufgrund der Corona Pandemie gab es weniger Einschränkungen als erwartet. Ich war lediglich verpflichtet kurz vor Einreise nach Irland ein Einreiseformular (Passenger Locator Form) auszufüllen. Das ging relativ schnell und war auch nicht schwierig. Dennoch muss ich zugeben, dass es für mich insgesamt ein wenig Fleißarbeit gewesen ist, mich ausgiebig zu informieren. Denn ich wollte unbedingt keine Informationen übersehen, die meine Anreise in Gefahr gebracht hätte. Zum Glück ist aber alles gut gegangen. 🙂

Die Abreise

Der Flughafen war am Morgen relativ ruhig. Es waren nicht so viele Menschen vor Ort wie gewöhnlich. Ich verabschiedete mich von Freunden und Familie, die mich bis dahin begleiteten und ging durch die Sicherheitskontrolle bis hin zum Gate, wo das Flugzeug auf mich wartete. Der Flieger startete um 10:25 Uhr am Hamburger Flughafen. Zu dem Zeitpunkt beschäftigte mich vor allem eine Frage: Ob ich Hamburg überhaupt vermissen werde?

Nachdem ich meinen Sitzplatz gefunden hatte, mich fertig für den Flug machte und aus dem Fenster schaute, konnte ich es immer noch nicht so richtig glauben, dass es mich für 4 Monate aus meiner Heimatstadt ziehen wird.

Der Blick aus dem Flugzeug vor dem Start
Der letzte Blick auf den Hamburger Flughafen, bevor das Flugzeug nach Irland abhebt.

Die Ankunft

Nur 2 Stunden später war ich bereits bei schönem Wetter in Dublin angekommen. Mit einem ziemlich unaufgeregten Gefühl machte mich anschließend auf den Weg zum Travel Desk, wo ich weitere Informationen über meine Weiterfahrt nach Galway erhielt. Als Student der NUIG musste ich vor der Abreise ein Anreiseformular (Travel & Accommodation Form) ausfüllen. Dadurch wurde ich kostenlos mit einem Reisebus vom Flughafen Dublin bis nach Galway gefahren. Diese Initiative soll Studierenden eine sichere Ankunft, aufgrund der Corona Pandemie, gewährleisten. Das überhaupt so etwas angeboten wurde fand ich super. Vor allem deshalb, weil ich mir dadurch immerhin ein wenig Organisationskram sparen konnte und mir eine sichere Ankunft garantiert war. 🙂

Nach über 2,5 Stunden Busfahrt und der Ankunft in Galway ging es für mich zunächst in meine Unterkunft, in der ich noch eine Woche Zeit hatte, mich auf den Semesterstart vorzubereiten. Ich hatte ein Bett, ein Schreibtisch und ein Fenster aus dem ich herausblicken konnte. Neben einem eigenen Bad und einer großen Küche hatte ich alles was ich brauchte, um mich wohl zu fühlen. Der erste Eindruck von Galway war überwältigend. Mein Vermieter zeigte mir noch am Tag der Ankunft die Innenstadt am berühmten Eyre Square und führte mich bis hin zur Salthill Promenade. Besonders dabei viel mir die Nähe zum Meer auf und wie kurz die Distanzen von einem Ort zum anderen sind. Ich spürte, dass ich mich hier sehr wohl fühlen würde und gespannt was mich als nächstes erwarten wird! 🙂

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