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Klein aber fein – die Fakultät für Soziale Arbeit in Ljubljana

Klein aber fein – die Fakultät für Soziale Arbeit in Ljubljana

An der Universität Ljubljana sind knapp 40.000 Studierende eingeschrieben. Das klingt nach einer ganz schön großen Menge und tatsächlich ist die Stadt voll mit jungen Menschen. Für mein Studium in Ljubljana halte ich mich viel an der Fakultät für Soziale Arbeit auf – Zeit sie dir näher vorzustellen!

Langer, heller Gang, links und rechts hellbraune Türen mit großen weißen Ziffern.
Der Campus der Fakultät für Soziale Arbeit ist hell, freundlich und übersichtlich.

 

Die Universität Ljubljana ist dezentral organisiert, das heißt es gibt nicht einen einzigen Campus, sondern mehrere kleine. Die 23 Fakultäten und drei Kunstakademien sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und die Fakultät für Soziale Arbeit ist nördlich der Innenstadt im Stadtteil Bežigrad angesiedelt. Sie ist die kleinste Fakultät der Uni und wurde 2003 offiziell gegründet.

Auf dem Campus

Der geringen Zahl Studierender entsprechend, ist auch das Gebäude der Fakultät nicht besonders groß. Die Räume erstrecken sich über zwei Stockwerke. Es gibt 15 Vorlesungssäle und Seminarräume in verschiedenen Größen. Ansonsten sind im Gebäude einige Personalbüros, eine kleine Bibliothek und ein Kopierservice zu finden. Für die Studierenden gibt es außerdem viele Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten und eine Sofaecke mit Wasserkocher. Ich halte mich hier gerne auf, wenn ich etwas Zeit zwischen zwei Vorlesungen habe. Die Fakultät ist insgesamt sehr modern und hell eigerichtet und barrierefrei. Besonders aufgefallen ist mir, dass es sehr viele Toiletten im Gebäude gibt, unter anderem auch ein genderneutrales WC.

Studieren an der Fakultät

Als Erasmusstudentin wurde ich an meiner Fakultät sehr gut empfangen und aufgenommen. Hier habe ich bereits von der Orientierungswoche am Anfang des Semesters berichtet. Die Fakultät für Soziale Arbeit ist zwar die kleinste, hier sind aber proportional besonders viele Gaststudierende eingeschrieben. Mit mir zusammen belegen hier etwa 60 weitere Studierende verschiedene Kurse. Nicht alle von ihnen studieren Soziale Arbeit wie ich, sondern kommen beispielsweise auch aus den Fachrichtungen Psychologie, Kindheitspädagogik oder Politikwissenschaften. Ich finde es super spannend, nicht nur mit Menschen aus verschiedenen Ländern, sondern auch aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen studieren zu können. Die verschiedenen Perspektiven bereichern die Diskussionen ungemein und ich kann immer viel aus den Seminaren und Kursen mitnehmen.

Studium und Covid-19

Bislang konnte mein Studium in Slowenien in Präsenz stattfinden. Natürlich gibt es Maßnahmen, wie etwa die 3G Regel und eine Maskenpflicht am Campus, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Leider geht die Inzidenz derzeit durch die Decke und die Angst vor einem Lockdown ist groß. Einige der Professor*innen haben sich bereits dazu entschieden hybride Lehrveranstaltungen durchzuführen und sich auf den möglichen Umstieg auf Onlineunterricht vorbereitet. Insgesamt macht die Fakultät einen sehr organisierten Eindruck und hält uns Studierende ständig über neue Maßnahmen und Beschränkungen auf dem Laufenden. Ich hoffe natürlich sehr, dass sich die Lage stabilisiert und wir nicht vollständig auf Fernunterricht umsteigen müssen.

Insgesamt bin ich sehr froh an der Fakultät für Soziale Arbeit an der Universität Ljubljana studieren zu können. Ich mag die kleine, familiäre Atmosphäre und die vielen verschiedenen Menschen, die mir hier begegnen.

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