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Auslandssemester finanzieren: deine Ausreden vs. meine Aufenthalte

„Aber das ist doch so teuer!“ oder „Aber meine Eltern können es nicht finanzieren!“ empfinde ich oft als Ausreden den Schritt ins Ausland nicht machen zu können. Heute möchte ich erzählen wie ich meine drei Auslandsaufenthalte finanziert habe. 🙂

Geboren und aufgewachsen in Kirgistan, hatten meine Eltern nach der Migration in die BRD nicht die Mittel mich finanziell zu unterstützen. Deswegen konnte ich mir damals nicht vorstellen, je in anderen Ländern zu studieren. Aber hier bin ich, mit drei Auslandssemestern in San Diego, Paris und Singapur.

Auslands-BAföG, Bildungskredit, Erasmus+, Promos und weitere Stipendien helfen dir dabei auf die Sprünge. Sicherlich ist es ein bürokratischer Aufwand, #Papierkrieg und auch eine finanzielle Last (bspw. beim Bildungskredit), aber die Erlebnisse, die man im Gegenzug bekommt, sind unermesslich und unbezahlbar.
(Für die WiWis unter euch: #Humankapital)

Wann bekommt man sonst die Möglichkeit ein relativ frei gestaltbares Leben im Ausland zu führen? Wann sonst bekommt man die Möglichkeit neue Sprachen, Kulturen und Perspektiven kennenzulernen? Schließlich kann man „verlorenes“ Geld (wieder-)verdienen – Zeit nicht.

Alles was man dazu braucht ist Planung. Informiere dich im Voraus, lies die Beiträge unserer Correspondents auf dieser Seite – wir sind den Weg bereits gegangen und wollen dir zeigen wie es geht, und was dir entgeht, wenn du es nicht machst.

Wie oben beschrieben, habe ich meine Auslandsaufenthalte im Voraus geplant. Damit einhergehend wurde früh Geld gespart (Werkstudententätigkeit, Minijob oder Ähnliches). Dazu gehört auch, dass man drauf verzichtet ein Auto zu besitzen und zu Hause wohnt. Auf der anderen Seite, habe ich mich um Stipendien und Fördermittel gekümmert: Auslands-BAföG, Promos, Erasmus+ und Bildungskredit. Ich weiß, dass Kredite nicht jedermanns Sache sind. In meinem Fall, habe ich zwei Mal nicht an einer Partneruni studiert, sondern bin als „Free Mover“ ins Ausland gegangen. Deswegen musste ich meistens im Voraus Studiengebühren zahlen, für die ich natürlich nicht alleine aufkommen konnte (man bedenke zusätzliche Flugkosten, Wohnung + Kaution und Lebensunterhaltskosten im ersten Monat). Außerdem ist der von der KfW vergebene Bildungskredit dank der Bundesgarantie mit geringerem Zinssatz versehen.

Wie gesagt, es ist mehr möglich als du vielleicht denkst.

Ich hoffe, dass ich dich dazu ermutigen konnte endlich den Schritt ins Ausland zu machen. Ab jetzt hängt alles von dir ab. 😉

Viel Optimismus
Euer Rassul )

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