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Mein Geburtstag in der neuen Heimat

Mein Geburtstag in der neuen Heimat

4. März 2021: Auch dieses Jahr habe ich meinen Geburtstag wieder im Ausland verbringen dürfen. Letztes Jahr war ich zu meinem Geburtstag am Strand von Isla Vista und wir hatten ein Lagerfeuer mit Blick auf das Meer entfacht. Dieses Jahr hingegen bin ich gerade erst in einer neuen Stadt angekommen.

Yannic mit Kerzen
Ich bin 24 geworden.

Ein Geburtstag ist für mich ein schönes Ereignis, um etwas Erinnerungswürdiges zu unternehmen. So kann ich mich an viele meiner Geburtstage erinnern, weil ich mir oft etwas außerhalb der Alltagsroutine vorgenommen habe.  Da wären zum Beispiel folgende Geburtstags-Highlights aufzuführen:

    • 2020: In Isla Vista am Strand. Meine Freunde hatten mir einen eigenen Song geschrieben, das Feuer prasselte und von Corona war in Kalifornien noch nicht viel angekommen.
    • 2019: Ich schlug ganz spontan mein Zelt im Garten meiner Eltern auf, holte mir noch die dicke Matratze aus dem Gästebett und entzündete ein Feuer vor dem Zelteingang – mit ausreichender Entfernung, versteht sich.
    • 2017: In Lulea (Schweden) baute ich mir am 4. März eine Schanze für mein Snowboard im Schnee und landete meinen ersten Rückwärtssalto. Beweisfoto im Folgenden 🙂

Yannic Salto Schnee

Was habe ich nun dieses Jahr erlebt?

Morgens um 8 Uhr ging es erst mal direkt in die Boulderhalle(diese dürfen zurzeit mit 30 Prozent Auslastung öffnen), um den Tag sportlich ertüchtigend zu starten. Ich traf mich mit zwei Freunden einer Freundin aus Berlin – mit Raquel und Marti. Die beiden sind beide aus Barcelona und klettern regelmäßig in den Gebieten, die hier ringsum Barcelona liegen. Wir kletterten bis um 11 Uhr, unterhielten uns gut und tranken danach noch gemeinsam einen Orangensaft.

Besonders viel Vorfreude hatte ich nun auf meinen eigentlichen Plan für den Tag. Ich wollte das erste Mal seit meiner Ankunft in Barcelona am Strand Barceloneta eine Runde schwimmen gehen. Gesagt, getan. Simon – ein ERASMUS-Student aus Belgien gesellte sich noch zu mir und wir spazierten zum Strand. Die Brandung toste, der Himmel war wolkenverhangen und wir wähnten uns noch voller Wonne in unseren dicken Pullovern.

Kurz vor dem wassern
Baden am Strand: Circa 500 Meter waren es wohl hin und zurück zu dem Pier.

Wenige Sekunden später hatten wir uns aber schon in die Kälte des Meers gestürzt und schwammen mit großen Zügen einem Pier entgegen. Am Anfang dachte ich noch, dass wir nur für wenige Sekunden im Wasser bleiben würden. Doch schlussendlich bewegten wir uns immer weiter, bis wir auf der anderen Seite des Piers angelangt waren. Dort stiegen wir aus dem Wasser, ließen uns vom kalten Wind trocknen und betrachteten Barcelona aus unserer neu gewonnenen Perspektive.

Skyline Barcelona
Blick auf Barcelona.

Aufgewärmt und mit neuer Kraft ging es dann zurück zum Strand. Dort trockneten wir uns ab und wärmten uns mit einer Runde Beachvolleyball auf. Überall am Strand von Barcelona sind private Netze gespannt und man findet leicht Partner, die ganz spontan mit einem spielen wollen.

Auf alte Freunde am Bunker!

In meinem Auslandsemester in Lulea, Schweden hatte ich damals besonders viele Freunde, die an der École européenne d’ingénieurs en génie des matériaux(EEIGM) Nancy studierten. Hierbei handelt es sich um ein Programm, bei dem die Studierenden jedes Semester in einer anderen Stadt ihr Studium absolvieren. Eine der Partnerunis ist hierbei auch die UPC Barcelona. Und so kannte ich schon vier Leute in Barcelona, bevor ich überhaupt in der Stadt angekommen war. Und mit diesen Vieren traf ich mich abends, um meinen Geburtstag ruhig ausklingen zu lassen. Mit dabei war auch: Santiago (Santi). Er hatte auch für mich am Strand in Kalifornien gesungen. Santi ist eigentlich auch aus Barcelona und wird demnächst seinen PhD in Santa Barbara fortsetzen. Alle zusammen, also Albert, Oriol, Mathilde, Gregoire und Santi trafen wir uns auf dem sogenannten Bunker und ließen unsere Erinnerungen Revue passieren. In dem Haus von Gregoire und Mathilde hatten wir damals zum Beispiel eine Party in einem Iglu gehabt und mit Albert war ich schon zur Insel Kluntarna über das gefrorene Meer mit Langlaufski gefahren. Der Bunker ist ein Überbleibsel aus alten Zeiten und dient jetzt als Aussichtspunkt über Barcelona. Von hier kann man die Sagrada Familia, das Meer und ganz Barcelona sehen.

Barcelona bei Nacht
Ausblick vom Bunker. In der Mitte sieht man Sagrada Familia.

Ich hatte einen wunderschönen Tag und freue mich, dass alles spontan so gut geklappt hat 🙂

Kommentare
  1. Petra Fehling

    9. März 2021

    Happy Birthday und viel Freude in Barcelona, lieber Yannic, bin schon sehr gespannt auf deine nächsten Beiträge 🤗💛

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