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Meine Mission in Griechenland – Was ich mich wirklich getraut habe

Meine Mission in Griechenland – Was ich mich wirklich getraut habe

Nun sind schon fast fünf Monate um, seitdem ich mein Auslandsstudium in Griechenland begonnen habe. Doch was ist eigentlich mit meiner Mission „Einfach mal was trauen“? Konnte ich diese für mich erfüllen?

Wie auch alle anderen Correspondents bei „studieren weltweit – ERLEBE ES!“ bin ich im September mit einer Mission ins Auslandssemester gestartet. Wie diese genau aussieht und was sie für mich persönlich bedeutet, habe ich dir in einem früheren Blogbeitrag bereits erzählt. Ich wollte mich einfach mal neuen Herausforderungen stellen, angefangen mit dem Studieren im Ausland. Aber auch Ängste überwinden, über die ich mir am Anfang viel zu viele Gedanken gemacht habe.

In meinem ersten Missionsupdate habe ich bereits darüber geschrieben, dass mir das Kontakte knüpfen viel einfacher gefallen ist als gedacht. Aber ich habe auch eine neue Sportart (Windsurfen) ausprobiert. Ich hätte eigentlich auch gerne weitere Windsurfstunden genommen, doch kurz danach kam es zum Corona-Lockdown in Griechenland, der bis heute immer noch anhält.

Corona & meine Mission

Leider ist es durch die momentane Situation schwieriger gewesen, solche kleinen „Mutproben“ für mich zu finden. Auch meine Pläne umzusetzen, wie zum Beispiel jedes Museum Athens zu besuchen, war in diesem Erasmus leider nicht möglich. Aber dann ist mir aufgefallen, dass ich trotzdem über mich hinausgewachsen bin und mich mehr getraut habe. Auch wenn es eher kleine und persönliche Dinge waren.

Athen – ein neues Zuhause

Was ich während meines Auslandaufenthaltes immer versucht habe, ist, mich auf das Positive zu fokussieren. Natürlich hatte ich auch ab und an Heimweh. Das gehört einfach dazu. Ich freue mich sehr, meine Familie und Freunde bald wieder zu sehen. Aber ich werde auch traurig sein, wenn ich meine WG hier verlassen muss. In Athen durch die Straßen zu laufen, fühlt sich mittlerweile wie Zuhause für mich an.

Ein Foto von mir, wie ich durch ein Fernglas gucke. Das Fernglas ist auf die Stadt gerichtet.
Ein Blick auf mein neues Zuhause.

Die meiste Zeit bin ich zwar mit meinen Freunden zusammen, aber die Zeit, die ich alleine verbracht habe, hat mir viel für mich selbst gebracht. Ich habe keine Scheu mehr, einfach mal alleine in einem Restaurant etwas essen zu gehen.

Ein Semester auf Griechisch

Das für mich Allergrößte, was ich hier geschafft habe: Ein Semester komplett auf Griechisch studieren. Ich spreche zwar Griechisch, jedoch habe ich nur für eine kurze Zeit die griechische Schule besucht. Zu Grundschulzeiten bin ich neben der deutschen Schule nachmittags zwei bis dreimal die Woche für ein paar Stunden in die griechische Schule gegangen. Leider hat es später in der weiterführenden Schule zeitlich nicht mehr gepasst.

Vor allem in Bezug zu meinem Designstudium musste ich viele neue Wörter lernen, um in den Seminaren mitzukommen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals auf Griechisch studieren werde und das auch noch online als einzige Erasmus-Studentin im Bereich Grafik-Design. Gerade bin ich zwar noch mitten in der Prüfungsphase, aber ich bin jetzt schon stolz auf mich, dass ich es wirklich geschafft habe, mich dieser persönlichen Herausforderung zu stellen.

Was ich mich wirklich getraut habe

Trotz Corona habe ich meine Mission für mich erfüllen können. Ich habe mich getraut auf Griechisch zu studieren, eine neue Sportart auszuprobieren, mich auf das Positive zu fokussieren und ganz wichtig das erste Mal im Ausland zu leben. Bei dir werden es wahrscheinlich andere Dinge sein, die du im Ausland neu erlebst und ausprobierst. Das Wichtigste ist jedoch der erste Schritt, überhaupt ins Ausland zu gehen.

Deshalb ist mein Schlusswort für heute: Einfach mal was trauen!

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