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Wie ich in Kapstadt fast ausgeraubt wurde

Wie ich in Kapstadt fast ausgeraubt wurde

In einem älteren Beitrag hab ich euch von der Sicherheitslage in Kapstadt berichtet. Das Motto lautet „rather be safe than sorry“ und dem versuchen wir auch bestmöglich zu folgen. Das klappt aber nicht immer …

Ein ganz normaler Sonntag

Die Geschichte beginnt in einem der berüchtigten Taxis, die eigentlich kleine Minibusse sind. Damit fahren wir in der Regel jeden Tag zur Universität und letzten Sonntag wollten wir damit auch mal Richtung Stadt zu einer Wanderung auf dem Lionshead . 

Sonntags ist in Kapstadt eher weniger los, Cafés und Bars sind zwar geöffnet, die Straßen sind jedoch nicht besonders belebt. Deshalb sind wir da etwas vorsichtiger und aufmerksamer. Mit dem Taxi allerdings fahren seit über drei Monaten täglich, dass es da eventuell genau so gefährlich wie auf der Straße werden kann, hätte ich allerdings nicht gedacht. 

Der Griff durchs Fenster

Als wir nun auf dem Weg in Richtung Stadt im Taxi sitzen, hält die Fahrerin kurz an, um sich einen Snack vom Imbiss zu holen. Wir warten bereits mehrere Minuten, in denen ich in mein Handy vertieft bin und mir die Route anschaue, die wir vor uns haben. Zufälligerweise sitze ich neben dem offenen Fenster, und plötzlich greift eine Hand durch das Fenster und reißt mir mein Handy aus den Händen. 

Ich bin total geschockt schaue hoch und sehe ein lachendes, faltiges Gesicht. Ein älterer Herr grinst mich verschmitzt an und sagt: „Ich wollte dich nicht erschrecken, ich wollte dir nur zeigen, dass du immer wachsam sein solltest, denn eigentlich ist dein Telefon jetzt weg. So genannte Hijacker sind auf den Straßen unterwegs und rauben and Ampeln stehende Autos aus. Das passiert manchmal sogar mit Waffengewalt.

Die Moral der Geschicht´? Fast hätts mich erwischt!

Mit diesen Minibussen bewegen wir uns hauptsächlich in Kapstadt.

Ein typisches „Taxi“ in Kapstadt

Der aufmerksame ältere Herr hat mich also mit dem Schrecken davon kommen lassen und mir eine Lektion erteilt, die ich gebraucht habe. Handy, Portemonnaie, Bargeld oder was auch immer sollten immer sicher und nah am Körper verstaut sein. Vor dem Schreck ist also nach dem Schreck und vielleicht sollte man gerade, wenn man sich sicher wähnt, besonders vorsichtig sein.

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