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Mein Fazit zum Auslandssemester

Wenn ich mein Auslandssemester in Schweden in einem Wort zusammenfassen müsste, wäre es vermutlich „besonders“. Nicht, weil alles perfekt war, oder weil jeden Tag etwas Spektakuläres passiert ist, sondern wegen der Mischung aus kleinen Highlights, neuen Erfahrungen und dieser Ruhe, die mein Leben dort geprägt hat.

Ich war insgesamt über fünf Monate in Schweden und bin nun wieder in meinen deutschen Alltag zurückgekehrt. Zu meinen größten Highlights zählen die Nordlichter, meine Reisen nach Lappland und Norwegen sowie das alltägliche Leben in Schweden selbst. Gerade diese ruhige, entschleunigte Art zu leben, hat mir unglaublich gutgetan. Der Alltag war wenig hektisch, stukturierter und bewusster. Etwas, das ich sehr zu schätzen gelernt habe.

Richtige Herausforderungen gab es für mich rückblickend kaum. Die einzige Situation, die mich wirklich geärgert hat, war ein Klausurergebnis, bei dem die Anforderungen zuvor nicht klar kommuniziert wurden. Das war frustrierend, gehört aber vermutlich genauso zu einem Auslandssemester dazu wie all die positiven Erfahrungen.

Persönliches Wachstum

Besonders stark gemerkt habe ich mein persönliches Wachstum. Vor allem sprachlich habe ich mich weiterentwickelt. Nicht nur im Alltag, sondern auch im akademischen Kontext. Englisch wurde zur Selbstverständlichkeit, was mir deutlich mehr Sicherheit gegeben hat. Auch meine Offenheit und Selbstsicherheit haben sich verändert. Neue Menschen, neue Situationen und ein neues Umfeld haben mich automatisch aus meiner Komfortzone geholt. Genau das war extrem wertvoll.

Akademisch habe ich vor allem im Bereich Soft Skills viel mitgenommen. Präsentieren auf Englisch, spontane Wortmeldungen und Gruppenarbeiten waren feste Bestandteile des Studiums.

Was ich genauso wieder machen würde

Wenn ich noch einmal vor der Entscheidung stehen würde, würde ich mich wieder für Schweden entscheiden. Genauso für meine Studentenwohnung direkt neben der Uni. Sie war nicht nur wunderschön, sondern auch praktisch gelegen und perfekt für den Alltag. Auch wenn ein paar der anderen Studenten nicht so zu zufrieden mit dem Ort Gävle waren, finde ich die ruhige und kleine Stadt sehr angenehmen. Das hat mein „ich bin wirklich in Schweden“-Gefühl noch verstärkt.

Was ich anders machen würde

Einen Punkt gibt es allerdings, den ich im Nachhinein anders angehen würde: Ich würde versuchen, noch mehr Kontakt zu anderen internationalen Studenten aufzubauen. Statt mich oft nur im deutschen Umfeld zu bewegen. Man merkt oft erst im Nachhinein, wie wertvoll diese internationalen Kontakte sein können.

Meine Empfehlungen

Mein größter Tipp an alle, die ein Auslandssemester planen: Nehmt es nicht zu ernst. Was ich damit meine? Habt Spaß, genießt die Zeit und versucht, so viel wie möglich mitzunehmen, ohne euch ständig zu stressen. Diese Phase ist eine einmalige Gelegenheit und sie vergeht unglaublich schnell. Sich nur auf das Negative oder Heimweh zu fokussieren, ist Zeitverschwendung.

Sucht euch ein Land bzw. eine Stadt aus, in der ihr euch vorstellen könnt, zu leben. Du bist ein Stadtmensch? Dann wirst du auf dem Land eventuell nicht glücklich und andersrum.

Was bleibt nach Schweden?

Rückblickend hätte ich niemals gedacht, dass mir mein Auslandssemester und vor allem Schweden, so gut gefallen würden. Ich würde nichts anders machen und bereue eigentlich nur eines: dass ich die Zeit währenddessen nicht noch bewusster genossen habe.

Denn eines ist sicher; ein Auslandssemester ist und bleibt eine einmalige Gelegenheit. Ich bin unglaublich dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen!

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