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Viel Papierkram und wenig Geld?

Viel Papierkram und wenig Geld?


Dieses Bild haben viele im Kopf, wenn sie an ein Auslandssemester denken. Es folgt ein kleiner Einblick in meinen zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Finanzierung

Ein Auslandssemester ist alles andere als billig. Man möchte die Tage auch nicht im Zimmer verbringen, sondern Dinge erleben und ausprobieren, die Gegend erkunden, feiern und essen gehen. Hierfür bekommt man im Rahmen des Erasmusprogramms ein Stipendium, das abhängig vom Zielland unterschiedlich hoch ausfällt. Seit kurzem wird die Förderung sogar auf den Tag genau berechnet, sodass man nicht gezwungen ist, bis zum ersten Tag des Folgemonats zu bleiben. In den skandinavischen Ländern bekommt man zum Beispiel etwas mehr Geld, da hier die Lebenshaltungskosten einfach höher sind. Für Spanien und somit auch Barcelona gibt es 13 Euro pro Tag, monatlich also 390 Euro.

10 Euro über den Dächern Barcelonas
vom Winde verweht

Vorausetzung für den Erhalt des Stipendiums ist ein Mindestaufenthalt von 90 Tagen, das fristgerechte Einreichung aller Unterlagen und das Bestehen von mindestens zwei semesterbegleitenden Kursen.

Ich habe zusätzlich mein Zimmer in München untervermietet. Auch wenn die Mietkosten in Barcelona über dem deutschen Durchschnitt liegen, ist es im Vergleich zu München billiger, weshalb die für mich anfallenden Mietkosten gut gedeckt sind. Zusätzlich kann man sich natürlich überlegen, zum Beispiel in einer Tapas-Bar zu arbeiten. Ich denke, dass man so gezwungenermaßen auch schnell Fortschritte bezüglich der Sprache machen würde. 

Organisatorischer Aufwand  

Ich kann nicht für alle Universitäten sprechen, jedoch wird sich die verpflichtende Vorbereitung zwischen den Universitäten nicht groß unterscheiden. Ich musste mich an der Technischen Universität München (TUM) im Vorfeld um drei verschiedene Sachen kümmern: Das Learning Agreement (wichtig für die Anerkennung von Leistungen), das Grant Agreement (regelt den Anspruch auf den Erasmus-Austauschplatz sowie die finanzielle Förderung) und die Online-Sprachunterstützung (OLS-Sprachtest, also die Dokumentation des Sprachniveaus vor und nach dem Aufenthalt). Zusätzlich muss nach der Rückkehr noch ein Abschlussbericht verfasst werden.

Während des Aufenthalts ist es von Bedeutung, erneut schriftlich festhalten zu lassen, welche Fächer man letztendlich belegt, da diese mit den Fächern des Learning Agreements am Ende übereinstimmen müssen. Es wird bereits deutlich, dass man die Fächer also auch ohne Probleme ändern kann, solange genügend Kapazität seitens der Universität vorhanden ist.

Ich finde, dass sich der organisatorische Aufwand im Rahmen im Verhältnis zu einem Auslandsaufenthalt von bis zu einem Jahr in Grenzen hält. Außerdem kann man sich bei Fragen jederzeit an die zuständige Koordinatoren für internationale Mobilität der Universität wenden. Dort bekommt man sofort Hilfe.

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