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To-Do-Liste: Erasmus in Schottland

To-Do-Liste: Erasmus in Schottland

In drei Wochen geht es für mich nach Schottland. Erster Gedanke: „Vorfreude, schönste Freude!“ Zweiter Gedanke: „Oh Gott, habe ich an alles gedacht?“ Wie funktioniert das mit der Immatrikulation? Was braucht man im Herbst in Großbritannien? Wo wohne ich da eigentlich?
So habe ich mich auf mein Erasmus-Semester vorbereitet.

Step 1 – Wie komme ich an einen Erasmusplatz?

Los geht’s natürlich mit der Bewerbung. Bei Erasmus läuft das alles über die heimische Hochschule. Beim International Office habe ich mich über Partner-Unis und Anforderungen informiert. Die Bewerbung war dann ganz schön aufwändig. Hier sollte man unbedingt auf die Fristen achten. An meiner Uni ist der Andrang bei englischsprachigen Ländern ziemlich hoch, daher habe ich lieber eine Uni zu viel als zu wenig auf die Wunschliste gesetzt. Und dann hieß es: Daumen drücken und Freudenschreie machen, wenn die Zusage kommt.
Als Nächstes muss man sich an der Gasthochschule immatrikulieren. Dabei war ich sehr sorgfältig und habe mehrere E-Mails an die zuständigen Personen meiner Uni in Glasgow geschrieben. Auch die Erasmus-Beauftragten meiner Uni in Berlin waren immer sehr hilfsbereit.

Step 2 – Der Papierkram geht weiter

Für einige Länder braucht man einen gültigen Reisepass, der auch in naher Zukunft nicht abläuft. Da ich eventuell den Brexit miterlebe, gilt das auch für mich.

Für mein Zimmer in Berlin habe ich mir einen Untermieter gesucht. Hier ist es wichtig, einen Untermietvertrag aufzusetzen und sich vom Vermieter eine Erlaubnis einzuholen.

Für die Kursanrechnung habe ich E-Mails an meine Dozenten in Deutschland geschrieben und die Bestätigungen extern abgespeichert.

Um eine Auslandskrankenversicherung muss ich mich in den kommenden Tagen noch kümmern. Außerdem habe ich mir noch Arzttermine geben lassen, z.B. beim Zahnarzt.

Meinen Flug habe ich drei Monate vorher gebucht. Hier hilft ein Preisvergleich. Ich buche meine Flüge meistens über kayak oder skyscanner.

Wichtige Dokumente wie Kopien vom Reisepass und dem Grant Agreement   (Erasmus-Vertrag) werde ich digital in einer Cloud und/ oder auf einem USB-Stick sichern. Außerdem kann es auch sinnvoll sein, die Dokumente einmal auszudrucken und für Notfälle mitzunehmen – better safe than sorry.

Ganz wichtig ist eine Kreditkarte, mit der man kostenfrei im Ausland abheben und bezahlen kann. Ich habe zum Beispiel auf meinen Reisen immer meine DKB Kreditkarte dabei. Manchmal ist es auch sinnvoll, ein Konto im Ausland zu eröffnen.

Wer länger weggeht, sollte auch seine Verträge checken: Was muss gekündigt werden und wie lang ist die Kündigungsfrist? Damit meine ich zum Beispiel die Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder den Handyvertrag. Da ich aber nur bis Weihnachten unterwegs bin und in Europa bleibe, muss ich mir darüber keine Gedanken machen.

Step 3 – Die Sache mit der Wohnungssuche

Tja, was soll ich sagen. Das ist gar nicht so einfach in Glasgow, da Wohnungsausschreibungen sehr kurzfristig laufen. Da hilft einfach nur: Am Ball und auf jeden Fall entspannt bleiben. Ich habe mein Zimmer über SpareRoom gefunden. Aber auch Gumtree kann ich euch bei der Wohnungssuche in Großbritannien empfehlen. Wenn man sich den Stress sparen will, kann man natürlich auch ein Zimmer im Wohnheim anmieten.

Step 4 – Was muss alles in den Koffer?

Auf keinen Fall vergesse ich dicke Socken, meine Kamera, Adapter, eine Regenjacke mit verschweißten Nähten, meine Wanderschuhe und ein paar Fotos von Zuhause. Den Rest meines Pack-Chaos‘ verschiebe ich aber auf meinen nächsten Blogbeitrag.

Erasmus To-Do-Liste
Nochmal zusammengefasst: Das steht auf meiner Erasmus To-Do-Liste.

Puh, alles mitgeschnitten? Falls nicht, dann frag gerne nach!

Bis bald,
Emilia

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